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Forschungsprojekt zur Hohensyburg

Die Hohensyburg, südwestlich von Dortmund an der Ruhr gelegen, ist eine der bedeutendsten Sehenswürdigkeiten der Stadt und überregional bekannt – mitunter auch aufgrund des dort gelegenen Spielcasinos.

projekt_wall Auf einem großflächigen Sporn hoch über dem Ruhrtal haben sich umfangreiche Reste einer frühmittelalterlichen Wallanlage erhalten, die bereits während der Sachsenfeldzüge Karls des Großen eine bedeutende Rolle gespielt hatte. Innerhalb des frühmittelalterlichen Verteidigungssystems liegt an der Südflanke eine wesentlich jüngere und kleinräumige Burganlage. Ihrer Nordflanke ist ein auch heute noch gut erhaltener Wall parallel vorgelagert. Diesen Wall erstmals genau zu vermessen hat sich ein Projekt des Historischen Instituts der TU Dortmund zum Ziel gesetzt, das in Kooperation mit der Städtischen Denkmalpflege (Dr. Henriette Brink-Kloke) durchgeführt wird. Vom 14. bis 18. November 2011 konnte unter der Leitung von Erik Beck und Martin Strotz während einer praxisorientierten studentischen Vermessungsübung die Datenaufnahme abgeschlossen werden. Die Auswertung, bei der unter anderem die gewonnenen Daten in einen Höhenschichtenplan umgesetzt werden, ist in Arbeit. Durch diese Planaufnahme wird der durch Erosion gefährdete aktuelle Zustand des Walles dokumentiert. Die Dokumentation wird gegebenenfalls eine der Grundlagen künftiger archäologisch-historischer Erforschung der Hohensyburg bilden.

Leitung: Erik Beck und Martin Strotz